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Meldung des Tages


Auto ist beliebtestes Fortbewegungsmittel (29. September 2011)

Das Auto ist das beliebteste Verkehrsmittel in Europa: 83 % fahren Auto, auf Busse und Bahnen entfallen nur 17 %. Das berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden unter Berufung auf aktuelle Zahlen.

Die Deutschen nutzen das Auto sogar noch häufiger als der EU-Durchschnitt, nämlich zu 85 %. Die restlichen 15 % der gefahrenen Personenkilometer entfielen auf Busse und Bahnen. Platz 1 der "Autoliebhaber" in Europa halten die Litauer: Dort wurden 91 % der Personenkilometer mit dem Pkw zurückgelegt und nur 9 % mit Bussen und Bahnen. EU-weit am seltensten genutzt wurde der Pkw in Ungarn. Hier führen nur 62 % mit dem Auto, aber 38 % mit Bussen und Bahnen.

Der inländische Luft-, Schiff- und Straßenbahnverkehr sowie der nicht motorisierte Individualverkehr blieb bei dieser Statistik unberücksichtigt. Sämtliche Angaben basieren auf Schätzungen von Eurostat, dem Statistikamt der Europäischen Union. Detaillierte Daten können im Internet unter epp.eurostat.ec.europa.eu abgerufen werden.


Sicherheits-Check: Viele Autos mit Mängeln (27. September 2011)

Teil gravierende Sicherheitsmängel an Autos hat die Sachverständigenorganisation Dekra in ihrem aktuellen Verkehrssicherheitsbericht festgestellt. Jedes beanstandete Fahrzeug hatte im Schnitt drei Mängel. Vor allem die Fahrzeuge junger Fahrer seien oftmals nicht verkehrssicher.

Bei der SafetyCheck-Aktion, die unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer stand, hatten Sachverständige knapp 16.000 Fahrzeuge junger Autofahrer auf freiwilliger Basis überprüft. Dabei fielen 81 % der geprüften Pkw durch. Bei vielen Autos war die Bremsanlage defekt (41 %). Weitere 53 % hatten Mängel an Fahrwerk, Reifen oder Karosserie. Bei 48 % waren Beleuchtung, Elektrik oder Elektronik nicht in Ordnung.

"Den jungen Autofahrern fehlt oftmals die Fahrpraxis, gleichzeitig haben sie häufig eine höhere Risikobereitschaft. Zudem fahren viele von ihnen überdurchschnittlich alte und oftmals schlecht gewartete Autos mit dementsprechend hoher Mängelquote", sagte Clemens Klinke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Dekra. Deshalb sei die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen nach wie vor die Altersgruppe mit dem höchsten Unfall- und Todesrisiko im Straßenverkehr.


Über 60 Millionen Handy-Nutzer (26. September 2011)

Die Zahl der Handy-Nutzer hat in Deutschland erstmals die Marke von 60 Millionen überschritten. Das entspricht einem Anteil von 87 % der Bevölkerung, so eine jetzt veröffentlichte Statistik des Hightech-Verbands Bitkom.

Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf: "In der Mobilkommunikation ist Deutschland auf dem Weg zur Vollversorgung." In der jungen und mittleren Altersgruppe besitzt fast jeder ein Handy. Aber vor allem die Senioren holen auf: Inzwischen haben 72 % der Bundesbürger ab 65 Jahren ein Handy. Vor einem Jahr waren es erst 61 %. In der jungen und mittleren Altersgruppe besitzt demgegenüber fast jeder ein Handy.

Kempf: "Gerade für Senioren kann ein Handy im Alltag eine große Hilfe sein. Es bringt nicht nur Flexibilität, sondern auch mehr Sicherheit. Das ist für ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen von Vorteil." An der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa haben sich insgesamt rund 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren beteiligt.


Umfrage: Internet bildet (23. September 2011)

63 % der Internet-Nutzer geben an, dass sie mithilfe des Internets ihre Allgemeinbildung verbessern konnten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom hervor.

Demnach hat auch mehr als die Hälfte, nämlich 54 % der Befragten, sich bereits mithilfe des Internets beruflich fortgebildet. Zentraler Anlaufpunkt für die Sammlung und Aufbereitung von Wissen sind Online-Lexika (Wikis), die von den Internet-Nutzern selbst gepflegt werden. Das bekannteste und inhaltlich breiteste Online-Lexikon ist Wikipedia. Neuester Trend sind Apps für Smartphones oder Tablet-PCs, die zum Beispiel als Vokabeltrainer dienen.

Vor allem die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen nutzt für ihre Allgemeinbildung das Internet (70 %). Unter den 30- bis 49-Jährigen steht dagegen die berufliche Weiterbildung im Vordergrund. Laut Umfrage haben in dieser Altersgruppe 65 % der Befragten ihre beruflichen Kenntnisse online verbessert. Insgesamt beteiligten sich 1.000 Personen an der Umfrage.